Jugend RhB

Die diesjährige Auslandsreise war für alle Teilnehmende eine Überraschung – auch für das Organisationsteam. Wir überließen die Entscheidung der europäischen Stadt, sowie die dazugehörige Planung dem Reiseunternehmen „TravelSecret“.

Wenige Tage vor Abreise bekamen wir das magische goldene Couvert, welches wir jedoch noch geschlossen liessen, bis die Gruppe am Reisetag komplett war. Lediglich das Deckblatt mit den wichtigsten Infos betreffend Treffpunkt und Wettervorhersage haben wir geöffnet.

Nun stand die Reise vor der Tür und die ersten der Gruppe starteten frühmorgens im Engadin. Je näher wir nach Chur kamen umso grösser wurde unsere Reisegruppe. Auf der Fahrt wurden schon Spekulationen und Vermutungen gemacht, Anschlussverbindungen nachgeschaut und Stossgebete gesendet, dass es nicht ins französische Nachbarland gehen soll. In Landquart waren wir dann komplett und das Geheimnis wurde gelüftet: es geht nach… Strasbourg! Einige freut‘s, andere weniger…

Erst in Basel mussten wir umsteigen und nutzten die Zeit, noch etwas Proviant zu kaufen. Gegen Mittag kamen wir in der elsässischen Stadt an und liessen uns ein gemeinsames Mittagessen schmecken, ehe es zum Check-in in die Unterkunft ging. Anschliessend machten wir erste Stadterkundungen. Eine Bootsfahrt reservierten wir gleich für den nächsten Tag. Eine Stadtrundfahrt mittels Touris-Zügli machten wir direkt noch am selben Nachmittag. Danach war es Zeit für Apéro, Abendessen und gemütlich den Abend ausklingen lassen. 

Bei schönstem Wetter machten wir uns am nächsten Tag auf zur gebuchten Bootstour. Zuerst musste jedoch noch der Hunger mit Kaffee & Croissant gestillt werden. Am Nachmittag ging es hoch hinaus – über 300 Treppenstufen zu Fuss mussten erklommen werden, um zur Plattform auf dem Münster zu kommen. Dafür wurden wir mit einer atemberaubenden Aussicht über die ganze Stadt belohnt. Nach dem Abstieg verbrachten wir die Zeit mit Verköstigung kulinarischer Spezialitäten, Souvenirkauf und Kartenspiele. Ein feines Abendessen rundete den Tag ab.

Letzter Tag und wieder gingen wir zuerst zur Bäckerei unseres Vertrauens und deckten uns mit Frühstück ein. Anschliessend besichtigten wir einen Weinkeller und bekamen den Tipp, wo wir eine Degustation buchen könnten. Also ab an den besagten Ort und wir hatten Glück, eine halbe Stunde später startete eine Weindegustation und sie hatten sogar noch Platz für unsere achtköpfige Gruppe. Ein tolles Erlebnis und ein paar Flaschen haben überzeugt und finden im Shop nebenan den Weg über die Ladentheke in unsere Taschen.

Glücklich und zufrieden machten wir uns am Nachmittag wieder auf die Heimreise. Ein gelungener Ausflug geht zu Ende und auch den anfänglichen Frankreich-Skeptikern hat es gefallen.

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